Am Freitag, 27.06.08 machten wir (20 Kinder und 3 Betreuer) uns in Fahrgemeinschaften auf die Fahrt nach Pullmann City. Dort angekommen mußten wir erst einmal unser Gepäck gefühlte 10 Kilometer zu den von uns gemieteten Zelten, den sogenannten A-Tents schleppen.Dann beeilten wir uns, um die große American History Show in der Main-Street von Pullmann zu sehen. In dieser Show wird ein Streifzug durch die Geschichte Amerikas z.B.mit Indianer, Pferden, Siedler, Cowboys, Soldaten der Süd-und Nordstaaten, usw. dargestellt. Besonders beeindruckt waren wir von den Kostümen, den Reitkünsten der Darsteller, dem lustigen kleinen Marshall Big Joe und dem Indianer Hunting Wolf mit seinen Bisons. Nach der Show erkundeten wir den Rest von Pullmann City. Das absolute Highlight waren das Goldwaschen und der kostenlose Autoscooter. Beim Goldwaschen standen unsere Kinder wirklich stundenlang im Wasser und wuschen ihre Schätze wie die alten Goldgräber aus dem nicht gerade warmen Wasser aus und jeder gefundene Stein wurde fachmännisch begutachtet und in die Schatztüten gelegt. Um 19.00 Uhr gings dann ab zu unserem Zeltplatz. Mit einem Schubkarren holten wir uns Feuerholz und machten ein Lagerfeuer und jeder grillte seine Grillwürstl mit einem Stecken über dem Feuer. Bis es ganz dunkel wurde, spazierten ein paar nochmal durch Pullmann oder versuchten sich mal wieder als Goldwäscher.
Danach saßen wir zusammen am Lagerfeuer, grillten selbstgemachtes Steckerlbrot, lasen "nur ein bischen gruselige" Sagengeschichten vor und liesen es uns gutgehen. Zur großen Überraschung von Sonja gingen die ersten Kinder schon um 11.30 Uhr in ihre Zelte und um 02.00 Uhr schliefen alle tief und fest. Die ersten standen allerdings bereits um 5.30 Uhr schon wieder auf.
Bei einem wirklich reichhaltigen und guten Frühstücksbuffett im "Scarlett" wurden auch die Letzten wieder munter. Nun mußten wir unsere Sachen packen, da unsere Nachfolger schon vor den Zelten standen. Wir schleppten mal wieder alles zur Rezeption, wo wir unser Gepäck freundlicherweise bis zum Mittag deponieren durften. Drei unserer Mädels wollten noch Ponyreiten und wurden von Sonja, Judith und Kerstin eine Viertelstunde durch Pullmann geführt (kleine Anmerkung: Sonja ist nicht der große Pferdeliebhaber, aber was macht man nicht alles für seine Kinderturner ;-) ). Die letzte Stunde verbrachten wir hauptsächlich beim Autoscooter, denn wo gibts den sowas schon kostenlos und langsam machte sich doch die Müdigkeit bemerkbar. Um 13.00 Uhr wurden die Kinder von Ihren Eltern wieder abgeholt.
P.S. Es war ein sehr schöner Ausflug und ich möchte besonders anmerken, dass es bei keinem der 20 Kinder auch nur einmal einen Grund gegeben hat etwas zu sagen. Deshalb ist es immer wieder schön mit "meinen" Kindern etwas zu unternehmen.
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